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Poustinia

Poustinia

Eine ganz besondere Möglichkeit im Gebet und in der Meditation zu sein:

Schon 1984 kann man im „Gespräch“ (Vorgänger des „echo der stille“) lesen, dass die Gemeinschaft eine besondere Form der Spiritualität ermöglichen will. Konkret geht es um eine Poustinia, ein ganz einfacher Ort, an dem man ganz in die Stille, ins Gebet und in die Meditation gehen kann.

Im Jänner 1985 schreibt Roswitha Pendl:
„Für heute stellt sich die Frage, wie denn Poustinia für uns hier konkret ausschauen könnte. Diese Frage beschäftigt die Gemeinschaft vom Haus der Stille schon länger, denn sie möchte diese Form der Wüste, des Gebetes, des Suchens nach Gott auch für uns hier möglich machen und anbieten.“

Ja, es beschäftigt uns noch immer, oder wieder.

Seit Ende Mai 2015 steht beim Haus der Stille eine kleine Poustinia (Einsiedelei) zur Verfügung. Hier können sich einzelne, sowohl Hausleute als auch Gäste, einen oder mehrere Tage zurückziehen. Wer dies will, möge sich rechtzeitig bei Maria Grentner maria.grentner@haus-der-stille.at anmelden.

Zusatzkosten zum Pensionspreis: pro Tag € 10,-

Die Poustinia ist bewusst einfach gestaltet. Es geht darum, die Erfahrung zu machen, wie wenig man im Alltag braucht.

Ausstattung:
Bett, Tisch und Sessel, Gebetsplatz, Stromanschluss und kleine Kochplatte

Möglichkeiten:
• Teilnahme an den Gebetszeiten der Gemeinschaft
• Essen bzw. Lebensmittel aus dem Haus der Stille holen
• Benützung von Dusche und WC im Haus der Stille

Um den Blick für unser Handeln nicht zu verlieren, haben wir damit einen Raum geschaffen, der für uns selbst und auch für andere eine Einladung ist, aus der Tiefe diese Kraft zu schöpfen, die es braucht, um sich ganz den Menschen zuzuwenden. Dies bietet eine ganz besondere Möglichkeit im Gebet und in der Meditation zu sein.
Das Wort Poustinia heißt übersetzt „Wüste“ und es bedeutet mehr: Gebet, Stille, Umkehr, Einsamkeit…

Mir scheint es sehr wichtig zu sein, gerade heute in unserer schnellen und lauten Zeit kleine Räume der Stille zu schaffen, wo der Mensch sich zurückziehen kann.
Poustinia ist eine Form der Begegnung. Sie meint einen Ort, und meint eine Haltung. Sie meint ein Tun und ein Geschehen lassen. Und es geht um das eine: Still werden, sich sammeln und horchen, um Gott tief im Herzen begegnen zu können, und um andere Menschen in diese Begegnung mit hinein nehmen zu können.

Maria Grentner


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AKTUELLE AUSSTELLUNG

Ausstellung - Von ART zu ART

2018 - Regenbogen in G-Ton
2018 - Regenbogen in G-Ton

Bildende Kunst begegnet künstlerischer Fotografie - von Verena Hanifl

Ausstellungsdauer bis Mai 2019

Vernissage:
Donnerstag, 14. Februar 2019 um 18.00 Uhr
Ganggalerie im Haus der Stille


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ANGEBOTE IM HAUS

Offene Tanzabende

Kreis- und Gruppentänze

TANZE – soviel du tanzen kannst,
TANZE – um Begeisterung für’s Leben wieder zu finden,
TANZE – um deine Seele zu erwecken, wenn sie schläft,
TANZE – um zu hoffen, zu vertrauen, zu glauben,zu lieben, zu heilen.

Termine 2019: Mittwoch, 19 bis 21 Uhr
siehe Kalender...

Leitung:
Hedi Mislik
ChoRa Kreistanzleiterin, Tanz- und Ausdruckspädagogin

Keine Anmeldung notwendig!

Beitrag: freiwillige Spende


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