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Mit Flüchtlingen leben

Mit Flüchtlingen leben

„Wer Menschen, die so verzweifelt sind, dass ihnen das Ertrinken ein ebenso großes Risiko ist wie das Verbleiben in ihrem Land, zu „Wirtschaftsflüchtlingen“ abstempelt, hat nicht begriffen, worum es geht: ums Überleben... Wer da einschifft, hat zumeist Terror, Hunger und Krieg erlebt und hofft auf ein besseres Leben für sich und seine Kinder.“ (Standard, 17. Mai 2015, J. Rabinowich).

"Mit Flüchtlingen leben" ein Bericht von Colette Brun:

Abends, zwischen sieben und neun Uhr wird es in unserem Haus Emmaus, wo einige von der Gemeinschaft und „unsere“ acht Asylsuchenden leben, ganz lebendig. Es riecht nach guten Speisen, somalische, kurdische, englische, arabische, französische und auch deutsche Gerüche und Wörter mischen sich bunt. Eingeladen werden wir immer und besonders bedient.

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Aziz‘ großer Tag in Wien

Aziz‘ großer Tag in Wien

Wenn nach fast 4 Jahren langen Wartens endlich der heißersehnte Brief kommt mit der Vorladung zur Verhandlung über den eigenen Asylstatus in Österreich, dann ist die Freude riesengroß, zugleich auch die Unsicherheit und die Zweifel…. Aber aus dem tiefen Glauben heraus, in dem Aziz lebt, liegt alles in Gottes Hand und so, wie es ausgehen wird, wird es gut sein.

Am Dienstag, dem 16. Juni 2015, war dann der große Tag gekommen und wir machten uns am Vortag auf nach Wien, weil es dort eine sehr ausführliche Besprechung mit Aziz‘ Rechtsberaterin von Caritas Österreich gab. Das war sehr hilfreich, aber auch sehr anstrengend für Aziz.

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Hausausflug Stift Rein - Lurgrotte

Hausausflug Stift Rein - Lurgrotte

Der Ausflug der Hausgemeinschaft und MitarbeiterInnen mit unseren Asylwerbern führte uns am Donnerstag, dem 11. Juni 2015 ins Stift Rein. P. August Janisch führte uns durch die Räumlichkeiten des Stifts. Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen gab es eine geführte Besichtigung der Lurgrotte.

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Leben mit dem Warum

Dem Leben und der Trauer nach einem Suizid in der Familie oder im Bekanntenkreis gemeinsam begegnen

Wieder einmal war es ein Impuls von außen, der uns dazu bewogen hat, am 7. Juni 2015 mit einem Gottesdienst für Suizid-Betroffene ein Zeichen zu setzen.

Frau Elfriede Heil aus unserer Umgebung, die im Kriseninterventionsteam für die Steiermark immer wieder auch mit Suizid-Situationen konfrontiert ist, kam mit der Frage zu uns, ob wir nicht gemeinsam etwas unternehmen könnten, weil dieses Thema nach wie vor ein großes Tabu sei und sie bei vielen Menschen noch immer das Vorurteil erlebe, dass die Kirche Menschen, die sich selbst das Leben genommen haben, verdamme.

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Poustinia

Poustinia

Eine ganz besondere Möglichkeit im Gebet und in der Meditation zu sein:

Seit Ende Mai 2015 steht beim Haus der Stille eine kleine Poustinia (Einsiedelei) zur Verfügung. Hier können sich Gäste und Hausleute, einen oder mehrere Tage zurückziehen.

Das Wort Poustinia heißt übersetzt „Wüste“ und es bedeutet mehr: Gebet, Stille, Umkehr, Einsamkeit…

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Neu in unserer Gemeinschaft

Neu in unserer Gemeinschaft

Abdi, Mahamed und Fares

Nachdem Christella und ihr Baby Merrick nach Wien zu Christian ziehen konnten, beide mit einem Aufenthaltstitel als Schutzberechtigte, wurden zwei Plätze frei. Nach über einem Monat, genau am 1. April 2015, konnten wir uns freuen, Abdi und Mahamed zu empfangen. Sie sind beide gerade erst 25 Jahre und kommen aus Somalia. Mahamed spricht auch Französisch und Englisch, was die Kommunikation im Haus der Stille einfacher macht. Mohammed und Aziz sind inzwischen auch schon perfekte Dolmetscher Somalisch-Deutsch und haben ganz spontan für sie einen herzlichen Empfang mit somalischem Essen organisiert!
Die nächste Überraschung kam am 22. April 2015 abends, wo Mohammed bei einem Telefonat mit Zerewan im Irak erfahren hat, dass der Vater von "unserem" Zerewan in Österreich ist! Am 24. April 2015 konnte er, seinem und unserem Wunsch gemäß, zu uns kommen.
P. Karl war mit Zerewan im November 2013 eine knappe Woche bei der Familie in Dohuk-Chanik, noch bevor die Situation sich zuspitzte. Jetzt sind die Jesiden dort höchst gefährdet und fürchten jede Nacht das Kommen der IS Kämpfer.

Allen drei wünschen wir ein schnelles Asylverfahren,
dass sie hier in Frieden, ohne Todesangst leben können!


AKTUELLE AUSSTELLUNG

Ausstellung "LAUDATO SÍ"

Fotos von Ernst Zerche
Fotos von Ernst Zerche

Ausstellungsdauer ist bis Anfang November 2018

25 ausgewählte Fotos, die auf Recherche oder Projektreisen entstanden sind, ermöglichen eine Annäherung an den Inhalt der Enzyklika Laudato si´ (LS). Themen wie die ungerechte Verteilung von Ressourcen und Umweltzerstörung, aber auch Lebensfreude, Menschenwürde, Gemeinschaft und die Schönheit der Natur werden auf beeindruckende Weise sichtbar.

Ernst Zerche ist Referent für Weltkirche und Mission im Welthaus der Diözese Graz-Seckau und freiberuflich Bildschaffender.

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ANGEBOTE IM HAUS

Einladung zur Kontemplation nach Franz Jalics SJ



Der Nachmittag ist für alle offen, die nach den Wegschritten der kontemplativen Exerzitien nach P. Franz Jalics SJ meditieren.
Erfahrung mit Sitzen in Stille und gegenstandsloser Meditation soll mitgebracht werden!

Termine 2018: Freitag, 14 bis 17 Uhr
siehe Kalender...

Leitung: Sabine Neuman

Anmeldung direkt bei der Leitung unter: s.neumann@t-soft.at


Beitrag:freiwillige Spende


Offene Tanzabende

Kreis- und Gruppentänze

TANZE – soviel du tanzen kannst,
TANZE – um Begeisterung für’s Leben wieder zu finden,
TANZE – um deine Seele zu erwecken, wenn sie schläft,
TANZE – um zu hoffen, zu vertrauen, zu glauben,zu lieben, zu heilen.

Termine 2018: Mittwoch, 19 bis 21 Uhr
siehe Kalender...

Leitung:
Hedi Mislik
ChoRa Kreistanzleiterin, Tanz- und Ausdruckspädagogin

Keine Anmeldung notwendig!

Beitrag: freiwillige Spende


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