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Friedenspfahl

Friedenspfahl

Schon bei der Errichtung unseres Friedenszeichens der Religionen wurden wir darauf verwiesen, dass es eine internationale Initiative gibt, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Friedensgedanken über alle Religionen und Völker hinweg zu verbreiten. Im Jahr 2010 haben wir uns entschieden, uns durch die Errichtung eines Friedenspfahles dieser weltweiten Friedensbewegung anzuschließen.

Die World Peace Prayer Society (WPPS), von der diese Idee ausgeht, ist eine Nichtregierungsorganisation bei der UNO, die ihre Aufgabe darin sieht, Menschen auf der ganzen Welt im Friedensgebet „Möge Friede auf Erden sein“ (engl. „May peace prevail on earth“) zusammenzubringen.

Gegründet wurde die WPPS 1955 vom japanischen Lehrer, Dichter und Philosophen Masahisa Goi (1916-1980). Tief bewegt von den Zerstörungen des II. Weltkrieges suchte er nach Wegen zum Frieden und kam zu dem Ergebnis, dass die schlichten und doch kraftvollen Worte „Möge Friede auf Erden sein“ gleichermaßen eine Zusammenfassung der Friedenssehnsucht aller Menschen sei, auf die sich Angehörige aller Nationen, Traditionen und Religionen einigen könnten. Ein zentrales Anliegen für die World Peace Prayer Society ist es, im Sinne dieser Worte zu leben und mit ihnen das globale Friedensbewusstsein der Menschen zu ändern.

Insgesamt stehen bereits über 200.000 Friedenspfähle in mehr als 160 Ländern auf der ganzen Welt. Sie finden sich in Tempeln, Kirchen, Klöstern, Stadtzentren, Universitäten, Schulen, Gärten… Sie fungieren als stummes Friedensgebet und ermahnen uns, stets den Frieden zu visualisieren und für möglich zu halten. Durch die Errichtung eines solchen Friedenspfahles binden wir unser Friedenszeichen der Religionen in dieses internationale Friedensnetzwerk ein.

Der Friedensgedanke "Möge Friede auf Erden sein" ist auf dem Pfahl neben Deutsch auch in den benachbarten Sprachen Ungarisch, Slowenisch und Italienisch angebracht. Bei der Segnung erklang der Text auch erstmals in einer Melodie, die Hans Waltersdorfer für eine vielsprachig singbare Version geschaffen hatte.

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