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Nimm dir Zeit für dich


Impulse aus dem Haus der Stille


Solange wir wegen der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus nicht als Gastgeber für dich da sein können, wollen wir dich mit spirituellen Impulsen auf dieser Seite durch diese Zeit begleiten.
Aktuelle Bilder aus unserem Haus und Garten werden die Texte und Gebete ergänzen.

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Sonntag, 10. Jänner 2021 - Fest der Taufe Jesu

Sonntag, 10. Jänner 2021 - Fest der Taufe Jesu

Bestätigt durch Liebe


Bestätigt durch Liebe. Bestätigt durch Annahme. Bestätigt durch die Zusage: Du gehörst zu mir.
Diese Bestätigung wird an den Beginn des Wirkens Jesu gestellt. Diese Bestätigung soll aussagen, welche Kraft Jesus von Anfang an begleitet. Die Kraft des Geliebtseins, die Kraft der Geborgenheit, die Kraft des Glaubens, dass da jemand ist, der unverbrüchlich zu mir gehört und zu mir steht.
Dieser Glaube kann tragen und kann zu einem selbstbewussten und freien Leben befähigen.
Geliebt sein und wirken können gehören also irgendwie zusammen. Geliebt sein und wirken können bedingen einander. Wenn wir den sicheren Grund des Geliebtseins erfahren und erlebt haben, werden wir nicht von ungesehenen Psychodynamiken geleitet, die unser Wirken verzerren und beeinflussen. Der amerikanische Präsident ist ein Paradebeispiel für solch ein schädliches inneres Wirken.
Dieses Geliebtsein befähigt uns also zu leben. Das Leben gestalten müssen wir jedoch selber.
Die verinnerlichte Gewissheit, geliebt zu sein, ist das Startkapital, das uns helfen kann, gut und sinnvoll zu leben.

„Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt,
er bringt den Nationen das Recht.
Er schreit nicht und lärmt nicht
und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht
und den glimmenden Docht löscht er nicht aus;
ja, er bringt wirklich das Recht.“


Wenn der Geist Gottes auf uns gelegt ist, wenn wir diesen Geist wahrnehmen und spüren lernen, dann werden wir im Geist und im Sinne Jesu handeln, so wie Jesus aus dem Geist Gottes gehandelt hat. Er hat die Liebe und Annahme Gottes wahrgenommen und gespürt. Er konnte diese Liebe weitergeben.

„Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
Du bist mein geliebter Sohn,
an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“


Er hat innerlich wahrgenommen, dass er geliebt und angenommen ist. Diese Stelle aus dem Markusevangelium möchte uns sagen, dass dies seine Kraftquelle war.

Wir haben diese Zusage in unserer Taufe bekommen.
„Du bist meine geliebte Tochter, du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“
Wenn wir es vielleicht auch nicht wirklich spüren, so dürfen wir dieser Zusage doch glauben.
Dieser Glaube kann in uns bewirken, dass wir sie vielleicht spüren können. Auch dürfen wir uns diese Zusage immer wieder selber zusagen. Denn sie ist es, die uns befähigt, frei, als wir selber, und kraftvoll leben zu können.
Liebe und Geliebtsein sind die Grundbausteine für unser Leben.
Lassen wir uns diese Liebe heute wieder neu zusprechen.

Ihnen und Euch allen einen schönen Sonntag!
Sascha Heinze SAC


Mittwoch, 6. Jänner 2021 - Fest der Erscheinung des Herrn

Mittwoch, 6. Jänner 2021 - Fest der Erscheinung des Herrn

Werde Licht


„Steh auf, werde Licht, Jerusalem,
denn es kommt dein Licht
und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir."


So hörten wir es in der Lesung aus dem Buch Jesaja.
„Werde Licht“, so hat Bischof Krautwaschl seinen diesjährigen Weihnachtsgruß begonnen.
"Werde Licht" war das Motto der Diözese im Advent.

Die Anbetung der Könige, von der uns heute erzählt wird, soll uns zu diesem „Licht-Sein“ befähigen. Anbetung möchte uns mit Jesus Christus, mit Gott in Verbindung bringen, sodass wir angefüllt und berührt von seiner Gegenwart, Licht werden können.
Licht für uns, Licht für andere, Licht für die Welt.

Anbetung bedeutet: „Er schaut mich an, ich schaue ihn an“.
Und aus dieser Möglichkeit einer Begegnung kann ein Berührtsein entstehen und für uns spürbar und erfahrbar werden.
Begeben auch wir uns (in dieser Feier) hinein in die Anbetung des Kindes.
Begeben wir uns hinein in die Anbetung der Könige.
Lassen wir uns berühren von Gott, von seiner Gegenwart in unserer Mitte.
Und nehmen wir wahr, was in der Anbetung geschieht.
Was bewegt mich, was nehme ich wahr in der Begegnung mit Jesus Christus?

Im Blick auf das Kind, im Blick auf Jesus Christus, geht es vor allem darum, mein eigenes Menschsein zu erkennen.
Im Spiegel Gottes kann es uns gelingen,uns anzunehmen wie wir sind.
Im Spiegel Gottes kann es uns gelingen, uns verwandeln zu lassen.
Verwandeln zu lassen zu Menschen, die innerlich heil werden.
Verwandeln zu lassen zu Menschen, die berührt von seinem Licht, Licht werden.
Denn nicht Gott braucht unsere Anbetung, sondern wir brauchen sie.
Um uns zu erkennen, um ganz in der Gegenwart leben zu lernen und um so immer mehr Mensch zu werden.

Euch und Ihnen einen gesegneten Feiertag!
Sascha Heinze SAC


Gebet in der Corona-Krise

Herr, du Gott des Lebens,
betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist
und bitten um Heilung aller Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

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